Mit Franz Gaydoul verliert die TSG einen sehr großen Freund.

Die TSG war sein Verein.

Franz Gaydoul als drittes Kind im Mai des Jahres 1934 geboren aus dem Hause der Metzgerei Gaydoul in der Bahnhofstrasse mit zwei Brüdern Georg und Karl und einer Schwester Erna Reinheimer aufgewachsen. Sein Zwillingsbruder war schon bei der Geburt gestorben.
Franz Gaydoul war ein vielseitig engagierter Vereinsmensch. Seine Liebe war der Handballsport und damit unsere TSG 1892 Groß-Bieberau.
Franz spielte bis in die 70er Jahre noch Handball. Die damaligen Alten Herren waren eine aktive gute Truppe, die sich am wöchentlichen Spielbetrieb bis ins relativ hohe Alter beteiligte. Sein Handballerherz war nach wie vor aktiv, seine Erinnerungen an die aktive Zeit nach wie vor präsent. Er erwähnte immer, dass er mit seiner Mannschaft 1967 die Kreismeisterschaft gewann. Die Frage einer Therapeutin in der letzten Zeit, welche Position er früher gespielt habe, beantwortete er mit: „Ich war der Bomber“.
Von Beginn hat Franz die Sache der TSG 1892 als sein Verein und auch als seine Aufgabe wahrgenommen. Er war engagiert.

So war er von 1963-1980 ununterbrochen im erweiterten Vorstand:

  • 1963-68 – Jugendleiter
  • 1968-71 – Stellvertretender Jugendleiter
  • 1971-74 – Beisitzer im Vorstand
  • 1974-77 – Mitglied des Sportausschusses
  • 1977-80 – Stellvertretender Jugendleiter
  • und im Jahre 2001-2004 nochmal Beisitzer im Vorstand.

Und ganz wichtig zu bemerken: er war Gründungsmitglied des Förderkreises der TSG 1892 Groß Bieberau.

Er hat das Catering bei den Heimspielen der 1. Mannschaft erfunden , jahrelang bei jedem Heimspiel die Versorgung der Gäste geleitet und gemanagt. Kein Fest in seinen Jahren, wo er seiner TSG nicht behilflich war.
Ich persönlich erinnere mich an unseren Franz schon als 8-9 jähriger Handballer. Unter seiner Leitung bzw. Mithilfe wurden Freizeiten und Turniere in Walldürn und Momart besucht . Diese Freizeiten wird keiner der damaligen Jugendlichen vergessen. Er hat uns als Betreuer nach Berlin begleitet, wo sein Sohn mit der Schulmannschaft Wettkampf III an der deutschen Meisterschaft in Berlin teilgenommen hat. Ohne solch engagierte Personen wären diese unvergesslichen Dinge nicht möglich gewesen. Heutzutage versuchen wir im Verein solche damals selbstverständlichen Dinge wieder einzuführen, alleine es fehlen uns Menschen wie Franz Gaydoul.

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